Bilderbuch

Hier gibt es Bilder von und mit mir,

die Geschichten erzählen...

... wie dieses:

 Der Blick durch die Scheune auf das Bauernhaus zeigt die ganze Gemütlichkeit der 50er Jahre in einer mittelfränkischen Kleinstadt. Da waren noch Spatzen auf den Straßen hinter Pferdeäpfeln her, da bauten noch Störche ihre großen Radnester auf den Kirchen und Bürgerhäusern und da fuhr an heißen Sommertagen der Sprengwagen durch die Straßen, um den Staub zu bewältigen – sehr zur Freude der Kinder, die barfuß hinterherliefen.


Diese Pflanze beeinflusste mein ganzes Leben. Sie weckte sehr früh mein Interesse für die Natur. Das Adonisröschen oder Frühlings-Teufelsauge (Adonis vernalis), ein Steppenbewohner und bei uns Eiszeitrelikt, kommt nur noch an wenigen Stellen in Deutschland vor, - unter anderem ganz in der Nähe meiner Heimatstadt, auf den Gipshügeln bei Külsheim.

Noch lange, nachdem es mich nach Aachen verschlagen hatte, war der jährliche Besuch dieser Frühlingsboten in den Osterferien ein Muss.


Am 21. September 1989 wurden auf dem Schulgelände des Gymnasiums der Stadt Alsdorf zwei Ginkgo-Bäume gepflanzt. Auf einer Informationstafel an der Theodor-Seipp-Straße stand folgender Text:


„GINKGO BILOBA – ein lebendes Fossil aus Ostasien


Die Ursprünge der Ginkgogewächse liegen vor etwa 280 Millionen Jahren, also am Ende der Steinkohlenzeit (Karbon). Ein naher Verwandter der heute lebenden Art läßt sich immerhin 150 Millionen Jahre zurückdatieren.

Ginkgo biloba hat als alleiniger Vertreter der ehemals großen Pflanzenfamilie die zahlreichen Natur-Katastrophen in der Erdgeschichte überstanden und als einziges Lebewesen den Atomblitz von Hiroshima überlebt.

Die Resistenz gegen Viren, Bakterien, Pilze und schädliche Umwelteinflüsse bis hin zu Autoabgasen gibt der Forschung noch manche Rätsel auf. Es gehört zum zwiespältigen Umgang des modernen Menschen mit Natur und Umwelt, Ginkgo biloba aus diesem Grund zum Straßenbaum zu degradieren.

Seit alters her werden Wirkstoffe des Baumes medizinisch genutzt. Die moderne Pharmazie entdeckt sie wieder und entwickelt die Anwendungsmöglichkeiten weiter:

Hoffnung für den Fortbestand der Menschheit ?

W. Voigt“


Feldwespe im Landeanflug auf Goldrute

(Aufnahme vom 10. August 2011)

(Für ein solches Bild braucht man viele Schnappschüsse. Früher hätte das Unsummen für Filmmaterial und Entwicklung verschlungen. Ein Hoch auf die Digital-Fotografie!)


Mit der Sonne aufstehen… lohnt sich…

auch an diesem Oktobermorgen!

(Aufnahme vom 16. Oktober 2012)


Schau mir in die Augen…

(Diese Schneeeule habe ich am 24. Oktober 2013

im Alsdorfer Tierpark aufgenommen.)


Kohle

Ehemaliger Förderturm der Grube Anna in Alsdorf,

im Hintergrund die Fahne des Kraftwerkes Weisweiler,

wo (noch) Braunkohle verstromt wird

(Aufnahme vom 4. März 2014)