Archiv „Stilblüten“ (unsortiert)

 

  • Die Referendarin (Kathrin, zu Marc): „Ich will etwas ganz anderes von dir.“ – Thomas: „Au-wau-wau-wau-wau!!!“
  • Christian meldet sich stürmisch. – „Ja, Christian?“ – Christian: „Nee, doch nich’!“
  • „Was enthalten die Luftsäcke? Sina!“ – Sina: „Ich hab’ nicht aufgepasst!“ – „Sebastian, was hat Sina gesagt?“ – Sebastian: „Traubensaft!“
  • Sarah: „Die haben neulich im Fernsehen gebracht, dass man in der Wüste Mammutknochen gefunden hat.“ – „Was lernen wir daraus?“ – Sarah: „Immer fleißig im Sand graben!“
  • „Und was ist in der Frucht drin?“ – Kai: „Das Baby von der Blume!“
  • „Mit mehr Touristen steigt auch der Müllverbrauch.“ (Sonja)
  • „... und was kommt heraus, wenn der Pferde-Fötus fertig ist?“ – Thomas: „Ein Kalb!“
  • Mareike: „Wenn Mäuse den Turbogang hätten, hätten die Habichte nichts zu fressen. Deshalb dürfen die Mäuse sich nicht zu schnell entwickeln.“
  • „Zuchterfolge hatte man schon sehr früh beim Dattelanbau.“ – Mareike: „Was is’n das? Dackelanbau?“
  • Mareike (beim Anblick eines Porträt-Bildes von einem Axolotl mit Außenkiemen): „Mensch, ein Viech mit sechs Ohren! Ich fass’ es nich’!“
  • Thomas (Stufe 13): „Der Kuckuck legt sein Nest in fremde Eier.“ – Marcel meint, ihn verbessern zu müssen: „Unter, Thomas, unter!“
  • „Die wahrscheinlichste Hypothese ist die erste. Sie geht davon aus, dass die Hominiden von den Brachiatoren abstammen. Somit also Schwinghangler waren und die Entstehung des aufrechten Gangs auf dem Boden über die Bäume gemacht haben.“
  • „Auf welchem Kontinent gibt es wohl das umfangreichste Eisenerz-Vorkommen?“ – Dieter: „Ich schätze in Asien.“ – „Wirklich?“ – „Ja, so um Jerusalem herum, da zwischen den beiden Flüssen aus der Bibel.“
  • Dieter beim Vergleich der Disparitäten in Italien und Finnland: „In Italien wächst nix, also kann man da keine Papierfabrik bauen.“
  • „Die italienische Halbinsel ist nach einem Gebirge benannt, ihr Name fängt mit A an, wie heißt sie?“ – Roman: „Alpen-Halbinsel.“ – Martin: „Anden-Halbinsel.“ – Rebecca: „Antillen-Halbinsel.“
  • „Andrea, womit heizt ihr denn zu Hause?“ – Andrea: „Überhaupt nicht. Wir haben keine Heizung. Wir haben eine Fußbodenheizung.“ – „Und woher kommt da die Wärme?“ – Andrea: „Im Keller, - da steht so“ (zeigt in der Luft etwas Viereckiges) „ein Teil ’rum.“ – „Und was wird da verbrannt?“ – Andrea: „Keine Ahnung, das Ding ist zu!“
  • „Wie heißt noch einmal die Kohlenstoffverbindung, die in Gasform bei Verbrennungsprozessen entsteht?“ – Daniel: „Stinkstoff!“
  • Dennis ist überzeugt: „Wenn Sommer ist in Kanada, dann laufen die da mit kurzen Armen ’rum.“ (Gelächter) „... ich meine T-Shirts!“
  • „Das Ural-Gebirge setzt sich im Süden als Fluss fort.“
  • auf der Suche nach der weiblichen Stimme: „Welche Gruppe von Menschen erzeugt nur hohe Töne?“ – Björn: „Die Affen?“
  • „Die Hypophyse sondert Spermien und andere Sexualstoffe aus.“ (Andrea, damals Stufe 12)
  • „Was ist das für ein Teil der Blüte? Warum will ich das grün gemalt haben?“ – Thomas: „Das ist das Hinterteil!“
  • Ingos Geistesblitz zur ALLENschen Regel: „Der Wüstenfuchs kann sich mit den großen Ohren kühle Luft zufächeln.“
  • „Dazu gibt es eine Regel, kennt ihr den Namen?“ – Thomas: „Die kleine-Ohren-große-Ohren-Regel!“
  • Mareike über den Polarfuchs: „Die kleinen Ohren frieren nicht so schnell ein.“ (Lachen) „Ja, die können doch abfallen!“ – „Wie bitte?“ – Mareike: „Mensch, wenn der so Ohren hätte wie der Wüstenfuchs. Da läuft der gegen ’nen Eisberg und die Ohren brechen ab!“
  • „Was passiert, wenn man Traubenzucker verbrennt?“ – Manuel: „Kommt Asche ’raus, stark reduziert. O ist ’rausgeholt und H auch, nur noch C drin!“
  • Benjamin über den Süßwasserpolypen: „Offenes System im Fließgleichgewicht: Dieser Punkt lässt sich am Mund festmachen, dass, was reinkommt, auch wieder rausmuss.“
  • Stefan: „Diese Tiere sind lebendgebärend.“ – Voigt: „... und die anderen sind totgebärend?“
  • Ein echter Thomas: „Man sieht ganz genau, wie sich das Schneckenhaus verändert hat: noch ’ne Etage draufgebaut, und noch eine, - allerdings ist das ’ne schlechte Zeichnung!“
  • Mareike (über den Eisprung bei Kaninchen, unter Verwendung der Fachsprache): „Der weibliche Rammler hat eine Ovulation durch einen Kopulationsreiz.“
  • „Also noch einmal: Rot steht für Sauerstoff, Schwarz für Kohlenstoff, Weiß für Wasserstoff. Und Gelb?“ – Roman: „Für Harnstoff!“ (Gelächter) „ Ja, auch als Urin bekannt.“
  • Frage am 8. Januar 1999: „Wie alt ist denn heute das neue Jahr geworden?“ - Michaela: „Eintausend-neunhundertneunundneunzig Jahre.“
  • Andrea: „Der Kuckuck kommt am 29.“ - „Wann genau?“ - „Im Frühling“
  • „Warum hat Holland so viel Käse?“ – Christina: „Der wird dort angebaut.“

 

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Wortschöpfungen:

 

  • Autonormal [offensichtlich gemeint: Otto Normalverbraucher] (Tanja)
  • bei Eintretung eines Reizes (Meggi)
  • einsaisonal Reisende; zwaisonal; zwaisaisonal (Marco)
  • körperuneigene Stoffe (Roman)
  • Spezialisiertheit (Sabine)
  • Transtiergene [statt: Transgentiere] (Raoul)
  • Wegschaffung [von Müll] (Ruben)
  • Gewichtungsstellung [neues Wort für Bedeutung] (Janina)
  • (auf ein bestimmtes Substrat) spezifiert (Eva)
  • glasiges Gefäß (Saskia)
  • Verzehrung (Caroline)
  • Proteinhaltigkeit (Marcus)
  • Hauptnahrungsspeise (Denise)
  • geschweigend [für: ... geschweige denn ...] (Sarah)
  • herauskatapulisieren (Meggi)
  • aus dem „tr. Regenw.“ im Filmprotokoll wird beim Vortragen leicht der „tragische Regenwald“ (nicht wahr, Y.?)
  • südtropisches Klima (Lina)
  • Ebenland (Meike)
  • Tiefgebirge [Gegenteil von Hochgebirge] (Kevin)
  • Küsteninseln (Meike)
  • Jahreszeitenklimazone (Celina)
  • Warmheit (Anke)
  • Nötigkeit [für Notwendigkeit] (Janina)
  • Monekül (Milo)