375 Tipps

zusammengestellt von Wolfgang Voigt

 

warv09/10/99

 

1. Abkühlung an heißen Tagen: Die Arme werden im Waschbecken bis zu den Ellenbogen in kaltem Wasser gebadet; solange darin lassen, bis das Wasser nicht mehr kalt empfunden wird.

2. Ameisen kann man vertreiben, wenn man einen Beutel Natron auf die Ameisenwege und in die Schlupfwinkel streut. In der Küche vertreibt man sie mit einem Schälchen Essig-Essenz.

3. Ananas sollte man zuerst quer in Scheiben schneiden und dann schälen.

4. Angebranntes in Töpfen und Pfannen lässt sich über Nacht mit Essigwasser lösen.

5. Angesengte Kleidung (durch zu heißes Bügeln) kann man retten, wenn man den Fleck sofort mit reinem Zitronensaft einreibt und mit kaltem Wasser nachwäscht.

6. Apfelkompott schmeckt intensiver, wenn man zum Garen statt Wasser einen naturtrüben ungezuckerten Apfelsaft nimmt.

7. Apfelkompott süßt man besser mit Rosinen als mit Zucker; das ist bekömmlicher und gesünder!

8. Apfelkuchen schmeckt besonders gut, wenn man dem Teig etwas gemahlenen Ingwer und Zimt zufügt.

9. Apfelkuchen wird sehr saftig, wenn man ihn beim Backen mit einem Stück Pergamentpapier abdeckt.

10. Aufkleberreste auf Fliesen oder lackierten Oberflächen lassen sich mit Margarine entfernen.

11. Backobst wird bei einer Temperatur um etwa 100 o C getrocknet; es ist dann bei luftiger Lagerung lange haltbar. Besonders geeignet sind Pflaumen, Aprikosen und Äpfel.

12. Backofen-Gerüche verschwinden, wenn man Schalen von ungespritzten Orangen oder Zitronen kurz bei etwa 170 Grad erhitzt.

13. Backofen-Pommes werden knusprig, wenn man sie vorher mit Salzwasser bestreicht.

14. Ein erfrischender, durchblutungsfördernder Badezusatz ist Natron; auf ein Vollbad gibt man einen Beutel zu 50 Gramm.

15. Bäckerhefe gibt einen guten Dünger für Topfpflanzen, wenn man einen Würfel in fünf Liter Wasser auflöst.

16. Bananen kann man grün kaufen; bei unterschiedlichen Temperaturen kann man sie dann nacheinander reifen lassen.

17. Bananen, die nicht sofort verzehrt werden, nach dem Schälen mit Zitronensaft beträufeln; sie werden dann nicht braun.

18. Bananenschalen eignen sich noch als Rosendünger; sie werden kleingeschnitten und rund um die Rosenstöcke in die Erde eingegraben.

19. Barbara-Zweige schneidet man am 4. Dezember. Geeignet sind vor allem Zweige von Kirsch- und Birnbäumen. Man stellt sie frisch geschnitten in eine Vase mit Wasser. Am Heiligen Abend stehen sie dann in voller Blüte.

20. Beschichtete Pfannen schützt man beim Stapeln mit dazwischen gelegten Papierservietten.

21. Zum Binden sollte man statt Mehl Haferflocken verwenden; diese enthalten Ballaststoffe und haben weniger Kalorien.

22. Nicht benötigte Blattsalat-Reste werden tropfnass in eine Kunststofftüte gegeben; diese dann aufpusten, verschließen und (bis zu drei Tage) im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

23. Blumenerde schimmelt nicht, wenn man als letzte Schicht Sand in den Topf gibt.

24. Blumenkohl bleibt schön weiß, wenn man dem Kochwasser Zitronensaft oder etwas weißen Essig zugibt; etwas frische Milch bewirkt dasselbe. Bekömmlich wird er, wenn man das erste Kochwasser abgießt und ihn in frischem Wasser zu Ende gart. Der typische Geruch bleibt aus, wenn man eine rohe Kartoffel mitkocht.

25. Verkalkte Blumentöpfe aus Ton bekommt man sauber, wenn man sie einige Stunden in ein warmes Bad mit einer Natronlösung (ein Teelöffel auf einen Liter) stellt.

26. Blutergüsse klingen deutlich schneller ab, wenn man sie mit essigsaurer Tonerde oder Arnikatinktur behandelt.

27. Bohnen lassen sich leichter putzen, wenn sie vorher kurz in kochendes Wasser gelegt werden,

28. Bratäpfel bleiben glatt, wenn man sie mit etwas Butter bestreicht, bevor sie in den Backofen kommen.

29. Braten werden besonders mürbe, wenn man sie mit Weinbrand, Cognac, Whisky oder Aquavit einreibt, mit Folie bedeckt und zwei bis drei Stunden kühl stellt.

30. Braten muss vor dem Anschneiden immer etwas ruhen; er verliert sonst zuviel Saft.

31. Braten liegt nicht schwer im Magen, wenn ein Stückchen frische Ingwerwurzel zugegeben wird.

32. Bratenreste, die bereits in Scheiben geschnitten sind, wärmt man auf, indem man sie für fünf Minuten in einem Sieb über einen Topf mit kochendem Wasser hängt; durch den Dampf trocknet das Fleisch nicht aus und bleibt schön saftig.

33. Bratenstücke, die man aufwärmen will, wickelt man in Alufolie und erwärmt sie langsam im Ofen; so werden sie nicht hart.

34. Bratfett spritzt nicht, wenn man beim Erhitzen eine Brotrinde in die Pfanne legt. Auch eine Prise Salz kann helfen.

35. Brathähnchen werden aromatischer, wenn man sie 30 Minuten vor Ende der Garzeit mit einer Mischung aus Honig und etwas Balsamico bestreicht.

36. Für Bratkartoffeln sollte man gleich große fest kochende Kartoffeln verwenden, die man in wenig Salzwasser unter Zugabe von Kümmel kocht.

37. Bratwürste platzen beim Braten nicht auf, wenn man sie vorher in heiße Milch taucht.

38. Die Bratzeit für panierte 1 Zentimeter dicke Schweine-, Kalbs- und Putenschnitzel oder Koteletts beträgt 10 bis 12 Minuten.

39. Bratzeiten für Würste: je nach Dicke sechs bis zehn Minuten, für Frikadellen: acht bis zwölf Minuten.

40. Briefmarken, die zusammengeklebt sind, löst man, indem man mit einem warmen Bügeleisen über sie streicht.

41. Brot bleibt frisch, wenn man in den Brotbehälter eine geschälte rohe Kartoffel legt.

42. Nach Brennnessel-Kontakt schmerzende und juckende Hautstellen mit Natronlösung abwaschen; man nimmt zwei Teelöffel auf einen Liter Wasser; nicht abtrocknen.

43. Wenn man Wasser über ein Buch gekippt hat, sollte man es kurz ins Gefrierfach legen. Die Feuchtigkeit wird entzogen, die Seiten kleben nicht zusammen.

44. Es empfiehlt sich, Butter in kleinen Portionen von höchstens 125 Gramm einzufrieren; so hat man zwei Monate lang immer frische Butter.

45. Butter aus dem Kühlschrank wird schneller streichfähig, wenn man eine Schüssel darüber stülpt, die man vorher einige Sekunden in kochendheißes Wasser gehalten hat.

46. Buttermilchreste lassen sich gut einfrieren; sie halten dann etwa 6 Wochen.

47. Ceran-Kochfelder einmal pro Woche mit Vaseline einreiben, das spart Spezialreiniger.

48. Champignons bleiben beim Braten hell, wenn sie nach dem Waschen direkt mit Zitronensaft beträufelt werden.

49. Chicoree muss dunkel, am besten im Gemüsefach des Kühlschranks, gelagert werden, da sonst die äußeren Blätter grün werden und bitter schmecken.

50. Cremesuppen mit Kartoffelpüree-Pulver statt mit Sahne binden; das spart Fett und Kalorien.

51. Daunenkissen werden wieder füllig und weich, wenn man sie für dreißig Minuten in den Wäschetrockner gibt.

52. Dokumente bleiben länger haltbar, wenn sie mit etwas klarem Lack aus der Sprühdose überzogen werden; man kann sie auch laminieren.

53. Druckstellen auf Teppichen entfernt man, indem man über Nacht einen feuchten Lappen auflegt und danach leicht mit dem Dampfbügeleisen darüber streicht.

54. Duschköpfe, die verkalkt sind, legt man in eine Schüssel mit Salzwasser.

55. Duschvorhänge werden nicht von Schimmel befallen, wenn sie vor dem Aufhängen in Salzwasser gelegt werden.

56. Eier, deren Schale angeknickt ist, kann man in Alufolie wickeln und kochen, ohne daß sie auslaufen.

57. Eierkochwasser sollte man nicht einfach wegschütten; es enthält viele Nährstoffe, die Pflanzen brauchen, und gehört deshalb in die Blumengießkanne.

58. Eigelb, das man vom Eiklar getrennt hat, kann man im Kühlschrank mehrere Tage frisch halten, indem man es mit Wasser bedeckt.

59. Eingerostete Schraubenköpfe lassen sich wieder lösen, wenn sie mit Terpentin eingepinselt werden.

60. Eingewachsene Nägel behandelt man etwa acht Stunden mit einem in Öl getränktem Läppchen. Danach lassen sie sich leicht schneiden.

61. Eisenpfannen nach Gebrauch gut reinigen und leicht einölen.

62. Ellenbogen, die rau, verhärtet oder verhornt sind, werden nach einigen Tagen wieder glatt, wenn man sie regelmäßig mit Buttermilch einreibt.

63. Entspannung und gleichzeitig Belebung bringt Pfefferminzöl, das man auf die Schläfen und eventuell auch auf die Nackenpartie massiert.

64. Frische Erbsen bleiben grün, wenn man beim Dünsten ein Stück Würfelzucker dazu gibt.

65. Erdbeeren enthalten u.a. reichlich Vitamin A; da dieses fettlöslich ist, sollten die Früchte mit Sahne, Quark oder Joghurt verzehrt werden.

66. Erbsen behalten ihre grüne Farbe, wenn man beim Kochen etwas (Puder-) Zucker hinzugibt.

67. Erbsensuppe wird durch Zugabe einer Prise Zucker besonders schmackhaft.

68. Farbgeruch in frisch gestrichenen Räumen verschwindet ganz schnell, wenn man mehrere Schalen mit Salz aufstellt. Das Salz bindet den Geruch wirksam, sollte aber anschließend keinesfalls mehr zum Kochen verwendet werden.

69. Farne gedeihen besonders gut, wenn an einmal wöchentlich dem Gießwasser einen Schuss Milch zusetzt.

70. Fensterleder bleibt weich und geschmeidig, wenn man es nach dem Gebrauch in lauwarmem Salzwasser auswäscht.

71. Fensterrahmen aus weißem Kunststoff werden wieder wie neu, wenn man in das Putzwasser etwas Fleckensalz gibt.

72. Fensterscheiben beschlagen und gefrieren nicht mehr, wenn man sie mit Brennspiritus und einem Spritzer Glyzerin abreibt.

73. Beim Fernsehen sollte man hinter dem Gerät eine kleine Lichtquelle eingeschaltet haben, um die Augen vor starkem Kontrast zu schützen.

74. Fette Speisen werden bekömmlicher durch die Zugabe von Lorbeer (regt die Magensekretion an) und Pfeffer (intensiviert den Speichelfluss).

75. Fettflecken, die man sich unterwegs in der Kleidung holt, kann man provisorisch mit einem Erfrischungstuch behandeln.

76. Der Fettrand an Fleischstücken, die kurzgebraten werden sollen, muss immer im Abstand von zwei Zentimeter eingeschnitten werden; sonst wölbt sich das Fleisch und wird unregelmäßig gar.

77. Filzstifte, die nicht mehr malen, gibt man für etwa fünf Minuten mit der Spitze voran in Essig.

78. Fingernägel, die brüchig sind, werden mit angewärmten Olivenöl behandelt; zehn Minuten darin baden.

79. Fisch immer mit Zitrone einreiben; das verringert den starken Geruch.

80. Fisch aus der Tiefkühltruhe am besten in Milch auftauen; das nimmt den Kühlgeschmack, der Fisch schmeckt fangfrisch.

81. Fischgeruch an den Händen verschwindet, wenn man mit Essig einreibt und mit viel Wasser abspült.

82. Fischgeschirr wäscht man zuerst kalt, dann erst warm ab; so verliert es seinen Fischgeruch.

83. Fischreste aus Dosen immer in Glas- oder Porzellangefäßen bis zum baldigen Verzehr lagern.

84. Flammen, die beim Grillen hochschlagen, löscht man am besten mit Salz.

85. Flecken auf Lederbekleidung lassen sich mit Radiergummi entfernen.

86. Fleisch darf während des Garens nicht mit einer Gabel oder einem Messer angestochen werden; Fleischsaft würde austreten, und das Fleisch würde trocken.

87. Heißes Fonduefett spritzt nicht so, wenn man ein Stück rohe Kartoffel hineingibt. Es muss hin und wieder ausgewechselt werden.

88. Frikadellen schmecken noch pikanter, wenn man die Brötchen für den Fleischteig nicht in Wasser, sondern in Fleischbrühe einlegt und das Hackfleisch mit etwas Curry würzt.

89. Frikadellen bleiben saftiger, wenn man nach dem Anbraten etwas Wasser in die Pfanne gibt und es verdunsten lässt.

90. Frikadellen garen schneller, wenn man ein kleines Loch in die Mitte drückt; nach dem Braten ist es verschwunden.

91. Gebratene Frikadellen kann man im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter bis zu vier Tage aufbewahren.

92. Frisches Geflügel, das nicht gleich gegart wird, sollte man möglichst schnell einfrieren; nur so wird es nicht zäh.

93. Frischmilch, die sauer geworden ist, schüttet man in eine Filtertüte; in einigen Stunden wird daraus Quark.

94. Wenn man dem Fett in der Friteuse einen Esslöffel Essig hinzugibt, nehmen die Speisen es nicht so stark an und der Geschmack verbessert sich dadurch enorm.

95. Frucht- oder Taufliegen bleiben fern, wenn man Gewürznelken in den Obstkorb legt.

96. Fusseln auf Kleidung lassen sich mit einem angefeuchteten Fensterleder mühelos entfernen.

97. Gardinen, die grau geworden sind, werden wieder weiß, wenn man den Inhalt eines Päckchens Backpulver in die Waschmaschine gibt; die entstehenden Gasbläschen lösen den Feinschmutz aus dem Gewebe.

98. Garprobe bei Kurzgebratenem: Je mehr das Fleischstück auf leichten Fingerdruck nachgibt, desto roher ist es in der Mitte noch.

99. Gartengeräte, die vor dem Winter mit Petroleum eingepinselt werden, rosten nicht.

100.Gartenvögel sollten erst bei geschlossener Schneedecke oder starkem Kahlfrost gefüttert werden; andernfalls verlernen die Tiere die eigenständige Futtersuche.

101.Geflügel sollte man vor dem Braten oder Grillen mit Zitronensaft einreiben. Das Fleisch bleibt saftig und schmeckt besonders pikant.

102.Geflügel im Ofen nie bei Temperaturen über 175 o C garen; es wird sonst innen trocken.

103.Gefriergut lässt sich mit Kreppband beschriften. Dies hat den Vorteil, dass man die Größe des Aufklebers selbst bestimmen und einen gewöhnlichen Kugelschreiber verwenden kann.

104.Gefriertruhen und Kühlschränke benötigen weniger Energie und vereisen nicht so rasch, wenn man sie mit Speiseöl ausreibt.

105.Die Geschirrspülmaschine verliert nach dem Ausräumen ihre Gerüche, wenn man einen Esslöffel Natron auf den Boden streut.

106.Gelatinegranulat oder -pulver wird mit kaltem Wasser im Verhältnis 1 : 5 gequollen und dann der heißen Flüssigkeit zugesetzt.

107.Gemüse, das gekocht wird, sollte nicht in kaltes, sondern in kochendes Wasser gegeben werden; die Vitamine bleiben so besser erhalten.

108.Gemüsereste friert man püriert ein und verwendet sie später zum Andicken von Suppen und Soßen; einfach tiefgefroren mitkochen lassen.

109.Unangenehme Gerüche im Kühlschrank vermeidet man, wenn man einen halben Apfel hineinlegt, den man wöchentlich gegen einen neuen austauscht. Eine Schnellhilfe bringt eine Schale mit Backpulver.

110.Geschnetzeltes Fleisch und Gulasch sollten immer portionsweise angebraten werden; so bekommen sie schnell eine Kruste und das Fleisch bleibt saftig.

111.Geschnetzeltes muss schnell und kurz, also immer sehr heiß gebraten werden; zum Schluss wird es nur noch kurz in einer separat hergestellten Soße erwärmt. Nicht mehr kochen, sonst wird es hart und zäh.

112.Gesichtshaut wird angenehm weich, wenn man im Waschbecken mit lauwarmen Wasser vier Teelöffel Natron auflöst und sich damit wäscht; anschließend wird die Haut abgetrocknet, ohne nachgespült zu haben.

113.Getrocknete Kräuter (wie Dill, Basilikum, Majoran und Rosmarin) werden belebt, wenn man sie mit derselben Menge frisch geschnittener Petersilie in einem verschließbaren Glas mischt und das Ganze einige Stunden wirken lässt.

114.Gewürze wie Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren in ein Tee-Ei geben und mitgaren; nach dem Kochen entfernen.

115.Glaskeramikfelder mit eingetrocknetem Schmutz werden mit dem Saft einer halben Zitrone eingerieben; einige Minuten einwirken lassen und dann mit warmen Wasser nachwischen.

116.Glassplitter lassen sich leicht mit einem feuchten Wattebausch aufnehmen.

117.Glühbirnen sollte man nur ausschalten, wenn man sie länger als zehn Minuten nicht braucht; sonst schadet das Aus- und Anschalten mehr.

118.Glyzerin besorgen, bevor man das Eisfach des Kühlschranks reinigt. Danach empfiehlt es sich, dieses damit auszureiben. Dies beugt einer raschen Vereisung vor und hilft so jede Menge Strom sparen.

119.Dünne Goldketten verknoten sich sehr leicht. Wenn man die Kette dann vorsichtig zwischen den Handflächen reibt, lösen sich die Knoten wieder.

120.Goldschmuck glänzt wieder, wenn man ihn mit einer halbierten Zwiebel reinigt.

121.Grillfleisch erhält ein besonderes Aroma, wenn man in die Glut frischen Rosmarin, Lorbeerblätter oder Wacholderbeeren gibt.

122.Grünes Gemüse behält seine intensive Farbe, wenn man pro Liter Kochwasser eine Messerspitze Natron dazu gibt und statt dessen das Salz weglässt.

123.Gulasch, das fade schmeckt, kann man mit einem Schuss Rotwein oder Essig aufbessern.

124.Gummiband lässt sich schnell einziehen, wenn man das alte mit dem neuen Band verbindet; beim Herausziehen des alten wird so das neue gleichzeitig eingezogen.

125.Gurken sind frisch, wenn sie eine glatte Schale haben und sich weder am Hals noch in der Mitte biegen lassen; eine Gurke, die am Ende etwas gelblich verfärbt ist, ist nicht welk, sondern nur etwas reifer.

126.Gurken immer von der Blüte zum Stiel schälen, weil sich am Stielende der bittere Saft befindet.

127.Gurkensalat wird bekömmlicher, wenn man eine Messerspitze Natron darangibt; so wird das oft stundenlange unangenehme Aufstoßen verhindert.

128.Gurkensalat wird etwas milder, wenn man die Gurke nach dem Schälen mit kochendem Wasser überbrüht.

129.Hähnchenbrust bekommt beim Braten eine schöne Färbung, wenn man das Fleisch mit etwas Zuckerwasser bepinselt.

130.Hähnchenfleisch sollte man vor dem Garen mit Zitronensaft beträufeln, so bleibt es schön saftig und schmeckt besonders gut.

131.Haferflocken, die in einer beschichteten Pfanne ohne Fett geröstet werden, sind ein guter Ersatz, wenn zum Backen Nüsse oder Mandelblättchen fehlen.

132.Halbierte Äpfel halten im Brotkasten das Brot länger frisch; allerdings sollte man sie öfter auswechseln.

133.Bei Halsschmerzen: 50 ml Apfelessig mit 50 ml Honig mischen und davon alle vier Stunden einen Teelöffel einnehmen.

134.Harz auf der Haut entfernt man mit Salatöl.

135.Mit einer Haushaltsschere schneidet man Petersilie und manche andere Kräuter viel besser als mit einem Messer.

136.Hefeteig wird besonders locker, wenn man dem Teig bei einem Pfund Mehl zwei geriebene Kartoffeln zugibt.

137.Heftpflaster lässt sich schmerzlos ablösen, wenn man es vor dem Abziehen mit etwas Speiseöl beträufelt.

138.Beim Streichen der Heizkörper sollten diese leicht erwärmt sein, weil sich dann der Lack besser verteilt. Nach dem Anstrich sollte die Temperatur noch etwas höher gestellt werden, damit auch lösungsmittelfreier Lack besser haftet.

139.Helle Soße wird besonders fein, wenn man ein verquirltes Eigelb hineinrührt.

140.Herdplatten werden wieder wie neu, wenn man sie mit Salz abreibt.

141.Holundersaft gibt zusammen mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren eine fruchtig-würzige Marinade für Wildfleisch.

142.Holzbrettchen, die unangenehm riechen, reibt man mit Essigwasser ab.

143.Holzbretter sind für die Lagerung von rohem Fleisch ungeeignet; sie ziehen den Saft aus dem Fleisch und trocknen es aus.

144.Holzsplitter in der Haut, die man nicht sehen kann, macht man sichtbar, indem man den Bereich mit Jod betupft; sie färben sich dunkel.

145.Holzkohle auf dem Grund eines Blumentopf verhindert das Faulen der Wurzeln von Pflanzen.

146.Honigreste im Glas ergeben eine leckere Soße für Blattsalate: Etwas Essig, Salz und Pfeffer in das Glas geben, verschließen und so lange schütteln, bis sich der Honig aufgelöst hat.

147.Hülsenfrüchte werden beim Kochen schneller weich, wenn man eine Messerspitze Natron zufügt. Die Hälfte der Zeit ist nur notwendig, wenn man eine Tasse Mineralwasser mitkocht.

148.Frische Ingwerknollen halten sich etwa sechs Monate, wenn man sie in Olivenöl einlegt. Zum Gebrauch einfach Stücke abschneiden und durch eine Knoblauchpresse drücken.

149.Insektenstiche behandelt man durch das Aufträufeln von frisch gepresstem Zitronensaft.

150.Jeans sitzen nach dem Waschen nicht so eng, wenn man sie zum Trocknen auf einen Rockspanner hängt.

151.Jeans, die nicht so schnell ausbleichen sollen, gibt man vor dem ersten Tragen für eine halbe Stunde in kaltes Salzwasser (ein Esslöffel Salz auf zwei Liter Wasser); danach kalt ausspülen. Das Salz bindet die Farbe im Jeans-Gewebe; die Hose bleibt bis zu zwei Jahre länger schön.

152.Johannisbeeren lassen sich einfach vom Stiel abstreifen, wenn man sie durch die Zinken einer Gabel zieht.

153.Johannisbeergelee (ein Esslöffel) verleiht dem Fond von Wild nicht nur ein feinherbes Aroma, es bindet ihn auch.

154.Kacheln bekommt man glänzend, wenn man etwas Haarshampoo ins Putzwasser gibt; Nachspülen und Nachpolieren können entfallen.

155.Käsekuchenmasse lässt sich gut mit geschlagener Sahne verfeinern. Der Kuchen ist nach dem Backen saftiger.

156.Kakao lässt sich leichter in Milch einrühren, wenn man ihn vorher mit Zucker mischt.

157.Kapern halten nach dem Öffnen länger, wenn man etwas Öl in die Salzlake gibt und das Gefäß kühl und gut verschlossen aufbewahrt.

158.Kapern sollten immer erst zum Schluss an warme Speisen gegeben werden, Kochen zerstört ihr Aroma.

159.Karotten sollten nicht mit dem Kraut aufbewahrt werden; es entzieht ihnen die Feuchtigkeit und lässt sie schneller welken.

160.Karottenflecken auf weißem Kunststoff entfernt man durch Einreiben mit Salatöl.

161.Kartoffeln kocht man mit einem Stückchen Margarine oder einem Teelöffel Öl; sie sind dann schneller gar, und das Wasser kocht nicht über.

162.Kartoffeln, die bereits geschält sind, sollte man nicht lange in Wasser stehen lassen; der hohe Vitamin-C-Gehalt geht dann verloren, weil dieses Vitamin wasserlöslich ist. (Aus diesem Grund sind Pellkartoffeln auch gesünder als Salzkartoffeln!)

163.Kartoffeln, die verschrumpelt sind, werden wieder knackig, wenn man sie vor dem Schälen in kaltes Wasser legt.

164.Kartoffelpuffer aus der Tüte verbessert man mit je einer frisch geriebenen Kartoffel und Zwiebel. Schmeckt wie selbst gemacht.

165.Kartoffelpuffer mit asiatischer Note: Man gibt frisch geriebenen Ingwer und fein gehacktes Zitronengras unter die Kartoffelmasse.

166.Für Kartoffelpüree immer warme Milch verwenden, sonst wird es bröckelig. Zum Pürieren einen Schneebesen, nie einen Mixer verwenden; dann wird es nicht glasig und klebrig.

167.Kartoffelpüree wird würziger, wenn man statt einfacher Butter etwas Kräuterbutter hinzugibt.

168.Kartoffelpüreepulver ist ein gutes Bindemittel für Hackbraten und Frikadellen, die dadurch besonders luftig werden.

169.Kartoffelsalat kann man gut mit dem Sud von Sauren Gurken würzen.

170.Käse trocknet nicht so schnell aus und verdirbt nicht so leicht, wenn man ein Stück Würfelzucker unter die Käseglocke legt.

171.Käse sollte immer eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus der Kühlung genommen werden, damit sich sein Aroma entfalten kann.

172.Käsekuchen bleibt nach dem Backen feuchter und cremiger, wenn man unter die Käsemasse etwas steifgeschlagene süße Sahne zieht.

173.Käsereste, gerieben und unter Paniermehl gemischt, geben der Panade eine leckere Würze.

174.Kastenkuchen schneidet man einfach in der Mitte an und schiebt die beiden Hälften zum Aufbewahren zusammen. So trocknen die Schnittflächen nicht aus.

175.Kaugummi entfernt man aus Kleidungsstücken, indem man diese in eine Plastiktüte steckt und dann in die Tiefkühltruhe legt. Nach einer Stunde sind die Kaugummireste hart geworden und lassen sich problemlos entfernen.

176.Keramikvasen, die undicht sind, repariert man mit Nagellack.

177.Kerzen, die einige Stunden im Gefrierfach gelegen haben, brennen langsamer und gleichmäßig; außerdem flackern und tropfen sie nicht.

178.Wenn Kerzenhalter zu groß sind, füllt man sie mit einem kleinen Stück Knetmasse und drückt dann die Kerze hinein.

179.Klarsichtfolie, die zusammenhaftet, legt man für kurze Zeit ins Gefrierfach; danach lässt sie sich leichter trennen.

180.Kleine Nägel, die sich beim Einschlagen schlecht halten lassen, steckt man einfach durch einen Streifen Karton.

181.Klöße lassen sich problemlos formen, wenn man vorher die Hände mit Speiseöl einreibt: die Handflächen bleiben sauber und die Klöße erhalten eine schöne Form.

182.Knäckebrot, das zu lange oder zu feucht gelagert wurde, wird nach einer Minute im Toaster wieder knusprig und schmeckt ganz frisch.

183.Knoblauch darf beim Braten keine Farbe annehmen; er wird sonst bitter.

184.Gegen eine „Knoblauchfahne“ helfen einige Anissamen oder ein Schälchen Apfelkompott. Das Chlorophyll von reichlich Petersilie mildert ebenfalls den Knoblauchduft.

185.Kräuter werden zum Einfrieren frisch geerntet gewaschen, trockengetupft, sortenweise oder je nach Verwendung gemischt, locker in Folienbeutel gefüllt, vorgefroren, mit dem Nudelholz im Beutel zerrieben und weiter eingefroren. Die Lagerzeit beträgt ungefähr zehn Monate.

186.Kuchenformen oder Backbleche lassen sich sparsamer und einfacher einfetten, wenn man sie vorher während der Vorheizphase kurz im Backofen erwärmt.

187.Kuchenteig steigt nicht mehr an den Knethaken des Rührgerätes hoch, wenn man sie zuvor mit etwas Speiseöl eingerieben hat.

188.Kurzgebratenes immer erst kurz vor der Zubereitung salzen (oder noch besser nach dem Garen), damit das Fleisch nicht austrocknet.

189.Knoblauchgeruch an den Händen lässt sich mit Zitronenwasser entfernen.

190.Kochfleisch immer in kochender Flüssigkeit ansetzen, damit sich die Poren schließen und der Saft im Fleisch bleibt.

191.Kochlöffel aus Holz können wieder ganz hell werden, wenn man sie einige Tage in Sodawasser legt.

192.Kochwasser von grünem Gemüse ist abgekühlt ein kalorienarmer, vitaminreicher Gemüsesaft.

193.Kohlgeruch beim Kochen lässt sich vermeiden, wenn man zwischen Topf und Deckel ein mit Essigwasser getränktes Tuch legt.

194.Alle Kohlsorten werden verträglicher, wenn man sie mit Kümmel zubereitet; dadurch wird die blähende Wirkung deutlich verringert.

195.Kokosnüsse öffnet man am leichtesten, wenn man sie zuvor für 20 Minuten in den 180 Grad heißen Backofen legt; die Schale bekommt Risse und lässt sich einfach ablösen.

196.Kräuter, die nicht mitkochen dürfen, sind: frisches Basilikum, Borretsch, Dill, Estragon, Kerbel, Kresse, Pimpinelle (Wiesenknopf), Portulak, Sauerampfer, Schnittlauch und Zitronenmelisse; Estragon und Sauerampfer dürfen aber mitziehen.

197.Kraftbrühe wird wesentlich pikanter, wenn man die Knochen, die man dafür verwenden will, zuvor kurz in der Pfanne anbrät.

198.Kratzer auf Möbeln verschwinden, wenn sie mit einer halbierten Haselnuss bearbeitet werden.

199.Kristallgläser werden blitzblank, wenn man sie in warmem Wasser mit einem Schuss Essig ausspült.

200.Will sich Kuchen nicht aus der Backform lösen, so stellt man die heiße Form kurz auf ein feuchtes Tuch.

201.Küchenmesser, mit denen man Zitrusfrüchte geschnitten hat, sollte man sofort mit kaltem Wasser abspülen; die Schneiden werden sonst stumpf.

202.Unangenehme Gerüche im Kühlschrank beseitigt man, indem man eine Untertasse mit dem Inhalt eines 50 g - Beutels Natron hineinstellt. Nach einigen Stunden entnehmen und in den Abfluss schütten; auch dort wirkt es noch.

203.Kugelschreiberflecken verschwinden, wenn sie mit erwärmten Zitronensaft oder einer Mischung aus einem Teelöffel Essig und einem Teelöffel Spiritus ausgerieben werden. Anschließend normal waschen.

204.Kurzgebratenes Fleisch wird in der Pfanne pro Zentimeter Höhe etwa fünf Minuten gebraten; dann ist es „medium“.

205.Lammkoteletts immer in sehr heißem Fett braten; das intensiviert den typischen Lammgeschmack.

206.Lauchzwiebeln bleiben lange frisch und knackig, wenn man sie wie Blumen in eine Vase stellt.

207.Leber schmeckt besonders zart, wenn man sie vor dem Braten nicht in Mehl, sondern in Sahne wendet; so bekommt sie auch eine schöne hellbraune Farbe.

208.Lebkuchen in Blechdosen mit einem Apfelschnitz lagern, damit sie nicht austrocknen.

209.Leitern können im Garten nicht im Boden versinken, wenn man ihre Füße in alte Schuhe steckt.

210.Bei Linsen sitzt das Aroma in der Schale; deshalb sollte man kleine Linsen bevorzugen.

211.Lippenstiftflecken behandelt man mit Eukalyptusöl. Fleck mit fünf Tropfen beträufeln und zehn Minuten einwirken lassen; danach in die normale Wäsche geben.

212.Lüften: Mehrmals täglich durch Öffnen von Fenstern und Türen für Durchzug sorgen; zehn Minuten reichen. In der Heizperiode sollte man dabei die Heizkörper zurückdrehen.

213.Mandeln lassen sich leicht schälen, wenn man sie in Wasser kurz aufkocht und in einem Sieb mit kaltem Wasser abschreckt; sie lassen sich dann leicht aus ihrem Häutchen drücken.

214.Marder kann man mit Kaffeesatz in Filtertüten fernhalten.

215.Marmelade bekommt einen feineren Geschmack, wenn man etwas Ingwer oder Zimt hinzugibt.

216.Maulwürfe vertreibt man, indem man Hundehaare in jedes Loch steckt.

217.Möhrensalat bekommt einen frischen und intensiven Geschmack, wenn man für das Dressing frisch gepressten Orangensaft verwendet.

218.Motten meiden den Geruch von getrockneten Zitronenschalen. Die Früchte fein schälen, getrocknet in Säckchen verpacken und in die Schränke hängen.

219.Markklößchen werden locker und leicht, wenn man eine gute Prise Backpulver in den Teig gibt.

220.Marmelade kann tiefgekühlt werden; dadurch trocknet sie nicht aus und behält ein viel besseres Aroma als bei herkömmlicher Aufbewahrung.

221.Matjesheringe werden besonders schmackhaft, wenn man sie etwa eine Stunde in Mineralwasser einlegt.

222.Mehl, das man zum Andicken mit Wasser anrührt, klumpt nicht, wenn man eine Prise Salz hinzugibt.

223.Mehlsiebe sollte man sofort nach dem Gebrauch mit kaltem Wasser abspülen, da sonst die Löcher des Siebes verkleben.

224.Miesmuscheln, die nach dem Kochen eine orangene Farbe haben, sind frisch; dunkle oder blasse Muscheln sollte man nicht verzehren.

225.Die Mikrowelle riecht wieder frisch, wenn man darin eine Schale Wasser mit Zitronenscheiben vier Minuten auf hoher Stufe erhitzt. Außerdem hat sich dann der Schmutz gelöst und kann leicht mit einem Tuch entfernt werden.

226.Milch kann man vor dem Anbrennen bewahren, indem man ein bis zwei Esslöffel Zucker in den Kochtopf gibt. Man kann aber auch zunächst ein wenig Wasser im Topf aufkochen und dann die Milch zugeben. Eine weitere Methode ist es, den Topf kalt auszuspülen, bevor man die Milch darin erwärmt.

227.Milch kocht nicht über, wenn man den Topfrand mit etwa Butter oder Margarine bestreicht.

228.An Möbeln sollten Polituren und intensive Pflegemaßnahmen immer zuerst an verdeckten Teilen ausprobiert werden.

229.Möbelstücke sollten immer einen Mindestabstand von fünf Zentimetern zur Wand haben, damit Luft an ihr vorbeistreichen kann.

230.Möhren dürfen nie neben Äpfeln gelagert werden; das macht sie bitter.

231.Möhren bekommen eine besonders feinen Geschmack, wenn man sie in Gemüsebrühe dünstet und einen Schuss Apfelsaft zufügt.

232.Möhrengeschmack wird durch eine kräftige Prise Zucker unterstrichen.

233.Mürbeteig wird herrlich locker und zerbröckelt nicht so sehr, wenn man einige Tropfen Essig unterknetet.

234.Bei Nachtfrostgefahr stülpt man abends alte Socken über die Außenspiegel des Autos.

235.Natron (Natriumhydrogencarbonat) bindet und neutralisiert alle Säuren und wandelt sie in neutrale Salze und Kohlensäure um. Es ist mild alkalisch und kann daher auch innerlich angewendet werden, um z.B. eine gelegentliche Übersäuerung des Magens zu korrigieren. Man nimmt einen Teelöffel auf ein Glas Wasser.

236.Nudeln schmecken herzhafter, wenn man sie statt in Wasser in Fleisch- oder Gemüsebrühe gart. Man kann in das Kochwasser auch etwas Speckschwarte (dann kochen sie außerdem nicht über) oder eine kleine geschälte Zwiebel mit Lorbeerblatt geben.

237.Nudeln werden besonders delikat, wenn man dem Kochwasser eine Thymian-Zweig zufügt.

238.Nudeln für einen Nudelsalat sollte man ein bis zwei Minuten weniger kochen als vorgeschrieben. Fügt man dem Kochwasser etwas Essig zu, so erhalten sie ein besseres Aroma.

239.Nusskerne, die zu trocken geworden sind, legt man einige Zeit in Milch; sie bekommen dann wieder einen frischen Geschmack.

240.Obstfliegen lassen sich vertreiben, wenn man in die Obstschale einige Gewürznelken legt.

241.Obstsalat bekommt einen exotischen Pfiff, wenn man einige Kokosflocken hinzugibt.

242.Oliven bleiben länger frisch, wenn man sie mit Olivenöl bedeckt im Kühlschrank aufbewahrt.

243.Olivenöl wird schnell ranzig und bitter, wenn es zuviel Licht ausgesetzt wird; außerdem sollte es kühl aufbewahrt werden. Es bleibt länger frisch, wenn man ein Stück Würfelzucker in die Flasche gibt.

244.Orangen lassen sich leichter schälen, wenn man sie kurz in warmes Wasser oder auf die Heizung legt.

245.Panade haftet besser am Bratstück, wenn man etwas Öl unter das Ei zieht.

246.Zum Panieren von Fisch und Fleisch kann man anstelle von Eiern Kondensmilch nehmen.

247.Panierter Fisch riecht beim Braten weniger, wenn man etwas Parmesankäse unter das Paniermehl mischt.

248.Parmesanreste in Alufolie verpacken; dann hält er sich im Gemüsefach des Kühlschranks sehr lange.

249.Pellkartoffeln werden schmackhafter, wenn man einen Teelöffel Kümmel pro Liter Kochwasser verwendet. Nach dem Kochen sollte man sie mit kaltem Wasser übergießen, damit sie sich leichter schälen lassen. Die Zugabe von ein paar Tropfen Öl zum Kochwasser sorgt dafür, dass die Pelle hauchdünn wie von selbst abgeht; zudem bleiben alle Vitamine erhalten.

250.Petersilie behält die grüne Farbe, wenn die gehackten Blätter leicht mit Salz bestreut werden.

251.Pfannkuchen werden schön locker, wenn der Teig halb mit Milch und halb mit Mineralwasser zubereitet wird.

252.Pfannkuchen sollte vor dem Servieren auf Küchenkrepp lagern; dadurch werden sie schön trocken und liegen nicht so schwer im Magen.

253.Pfannkuchen kann geschmacklich variiert werden, indem man dem Teig Zimt, Kakao oder Orangenlikör zugibt.

254.Pfeffer kann bei vielen Gerichten durch Basilikum oder Bohnenkraut ersetzt werden.

255.Pflaumenkuchen gibt beim Backen weniger Saft ab, wenn man den Teig vor dem Belegen mit Paniermehl bestreut.

256.Pickel heilen schneller ab, wenn man sie mit Zitronensaft betupft.

257.Pilze auf keinen Fall in Plastiktüten aufbewahren; das macht sie weich und matschig.

258.Pizza sollte man erst kurz vor dem Backen belegen, weil ansonsten der Teig durchweicht.

259.Plastikfolie lässt sich mit einem warmen Bügeleisen verschweißen, wenn man Seidenpapier zwischen Folie und Bügeleisen legt.

260.Pommes frites sollte man erst bei Tisch salzen, weil sie sonst ihre Knusprigkeit verlieren und weich werden.

261.Porree-„Abfall“ liefert noch prächtiges Suppengrün, wenn man die beim Putzen abgeschnittenen Wurzeln in einen Topf oder in den Garten pflanzt.

262.Putzwasser mit ein paar Tropfen Japanischem Heilöl sorgt im Badezimmer für glänzende Armaturen und angenehmen Geruch.

263.Quark bleibt fast doppelt so lange frisch, wenn man die gut verschlossene Packung auf den Kopf stellt.

264.Ragouts lassen sich hervorragend mit einem Schuss Sherry oder Weißwein verfeinern.

265.Raumtemperatur: Mit einem Grad weniger spart man sechs Prozent Energie.

266.Reibekuchen bekommen eine schönere Farbe, wenn eine Möhre mitgerieben und dem Teig beigemischt wird.

267.Reife Melonen erkennt man daran, dass sie auf Fingerdruck leicht nachgeben und einen aromatischen Duft verströmen.

268.Reis wird pikant, wenn man ihn nicht in Wasser, sondern in Geflügel- oder Gemüsebrühe gart.

269.Reisgerichte lassen sich gut eingefrieren; dabei ist es egal, ob es sich um süß oder salzig zubereitete Speisen handelt.

270.Reisreste trocknen in der Mikrowelle nicht aus, wenn man einen Einswürfel darauf gibt.

271.Rollos laufen besser, wenn man bei Bedarf die Gleitschienen mit einer Kerze einreibt.

272.Rosenstöcke bleiben gesund, wenn man an die Wurzel eine Knoblauchzehe pflanzt.

273.Rosenkohl putzt man, indem man den Strunk gerade abschneidet und kreuzweise einkerbt; die äußeren Blätter sollten dabei entfernt werden.

274.Rosinen werden herrlich weich, wenn man sie etwa eine halbe Stunde vor der Verwendung in Zitronensaft legt.

275.Rostflecken verschwinden aus Textilien, wenn sie mit einer Paste aus Zitronensaft und Salz behandelt werden: ein Esslöffel auf den Saft einer Zitrone. Masse auf den Fleck auftragen, eine Stunde einwirken lassen, mit klarem Wasser ausspülen und Kleidungsstück in die normale Wäsche geben.

276.Rostig gewordene Schlüssel reinigt man am besten in einer Lösung aus Paraffin oder Terpentin.

277.Roststellen an Messern verschwinden, wenn man sie eine halbe Stunde in eine rohe Zwiebel steckt und nach dem Abwaschen poliert.

278.Rotkohl erhält eine besondere Geschmacksnote, wenn man einen Esslöffel Preiselbeeren oder Johannisbeergelee unterrührt. Besonders pikant schmeckt er andererseits, wenn man ihn zum Schluss mit etwas Honig und einem Schuss Balsamico-Essig abschmeckt.

279.Rotkohl wird besonders sämig, wenn er zusammen mit etwas Reis gekocht wird.

280.Rot- und Weißkohl schneidet man fein und regelmäßig mit der Brotschneidemaschine.

281.Rühreier bekommen mit fein geriebenem Parmesankäse ein delikates Aroma.

282.Rühreier werden besonders locker, wenn man einen Schuss Mineralwasser in die verquirlte Rohmasse rührt (pro Ei einen Esslöffel).

283.Salatsaucen sollten immer erst zum Schluss das Öl erhalten; die Gewürze entfalten ihr Aroma nur in Essig oder Zitronensaft.

284.Salatsaucen werden besonders leicht und bekömmlich, wenn sie auf der Basis von Quark zubereitet werden, den man mit etwas Buttermilch verdünnt.

285.Salzgebäck wird wieder knusprig, wenn man es kurze Zeit in den aufgeheizten Backofen gibt.

286.Salzige Speisen werden durch die Beigabe einer Prise Zucker im Geschmack verstärkt.

287.Salziger Schafskäse wird milder, wenn man ihn in eiskaltes Wasser legt.

288.Salzkartoffeln werden schmackhafter und bekommen eine schöne Farbe, wenn man etwas Currypulver ins Kochwasser gibt.

289.Salzränder an Schuhen gut trocknen lassen. Schmutz von den Schuhen bürsten und die Ränder dann mit einer halbierten Zwiebel einreiben: der Zwiebelsaft entzieht den Schuhen das Salz. Abschließen mit Schuhcreme einfetten und polieren.

290.Sauce, die zu dickflüssig geworden ist, kann mit etwas heißer Gemüsebrühe verdünnt werden.

291.Sauce Hollandaise sollte nicht aufgewärmt werden; sie gerinnt dann.

292.Sauerkraut wird umso milder, je öfter es vor dem Kochen gewaschen wird; auf jeden Fall muss es nach dem Waschen kräftig ausgedrückt werden.

293.Sauerkraut erhält einen besonderen Geschmack, wenn man kurz vor dem Servieren kleine Apfelstückchen und eine in Salz zerdrückte Knoblauchzehe hinzugibt.

294.Schädlinge an Topfpflanzen kann man häufig verhindern, wenn man eine Knoblauchzehe in die Erde steckt.

295.Scheren, die stumpf geworden sind, werden wieder scharf, wenn man einen Bogen nicht zu feines Schmirgelpapier oder Alufolie in feine Streifen schneidet.

296.Schlagsahne muss vor dem Schlagen immer gut gekühlt werden.

297.Stark verschmutzte Hände werden schneller sauber, wenn man sie zuerst mit kaltem Wasser wäscht; in heißem Wasser öffnen sich die Poren, und der Schmutz dringt noch tiefer in die Haut ein.

298.Schnittblumen kann man einige Stunden außerhalb der Vase frisch halten, indem man um die Stielansätze nasse Watte wickelt und diese in eine verschlossene Plastiktüte gibt.

299.Schnittkäse, der im Kühlschrank hart geworden ist, wird wieder frisch, wenn man ihn in Buttermilch legt.

300.Schnittrosen bleiben länger frisch, wenn man sie in lauwarmes Wasser stellt, dem man zwei bis drei Stücke Würfelzucker hinzugibt. Über Nacht sollten die Blumen zudem kühl stehen.

301.Schnitzel bleiben schön saftig, wenn man sie vor dem Würzen und Panieren mit etwas Essig abreibt.

302.Schnürsenkel halten viel länger, wenn man sie für ein paar Stunden in essigsaure Tonerde legt.

303.Schokoladeflecken entfernt man mit Flüssigspülmittel; dieses auf einen feuchten Küchenschwamm tropfen, den Fleck mit kreisenden Bewegungen von außen nach innen behandeln, danach kurz mit warmem Wasser ausspülen.

304.Schokoladenglasur wird glatt, wenn man den Kuchen nach dem Einstreichen noch einmal kurz in den warmen Ofen stellt.

305.Eine Prise Salz an Schokoladenspeisen intensiviert den Geschmack.

306.Schrauben, die sich sehr schlecht lösen lassen, entfernt man mit einem erhitzten Schraubenzieher.

307.Schubladen klemmen nicht mehr, wenn man die Gleitflächen mit Kernseife oder Kerzenwachs einreibt.

308.Schuhbänder, die sich schlecht durchziehen lassen, taucht man mit ihren Spitzen in farblosen Nagellack.

309.Schweinemedaillons bleiben saftig und bekommen ein herzhaftes Aroma, wenn man sie vor dem Braten mit je einer dünnen Scheibe Frühstücksspeck umwickelt.

310.Bei Schweißfüßen sollte man morgens etwas Natron in die Schuhe streuen.

311.Seifenreste sollte man nicht einfach wegwerfen; sie eignen sich noch gut zur Herstellung einer Seifenlauge für die Feinwäsche. Die Reste in ein zuvor mit Wasser gefülltes Glas mit Schraubverschluss geben.

312.Sellerie bekommt eine besonders pikante Note, wenn man eine geriebene Zwiebel mitkocht.

313.Sellerie verfärbt sich nicht, wenn man ihn direkt nach dem Schneiden bis zum Weiterverarbeiten in Zitronen- oder Essigwasser einlegt.

314.Shrimps bleiben saftig, wenn man sie vor dem Braten in Kartoffelstärke wendet.

315.Sodbrennen verschwindet ganz schnell, wenn man einen Teelöffel Bienenhonig langsam auf der Zunge zergehen lässt. Derselbe Effekt tritt ein, wenn man vier bis fünf Mandeln langsam zerkaut.

316.Soßen zu hellem Fleisch verfeinert man durch eine Ecke sahnigen Schmelzkäse.

317.Spargel, den man kurze Zeit lagern muss, schlägt man in ein feuchtes Tuch ein; er hält dann an einem kühlen und dunklen Ort zwei bis drei Tage.

318.Spargel wird immer vom Kopf zum Ende geschält; eine Scheibe Toastbrot im Kochwasser bindet die im Spargel vorhandenen Bitterstoffe; man kann auch eine rohe geschälte Kartoffel hinzugeben.

319.Spargelschalen ergeben, gewaschen und anschließend ausgekocht, eine feine Spargelbrühe, die sich problemlos zu einer Spargelcremesuppe verarbeiten lässt. Man kann sie aber auch ungebunden mit frischem gehacktem Schnittlauch und einem Hauch Muskat reichen.

320.Spätzle werden aromatischer, wenn man sie in Fleisch- oder Gemüsebrühe kocht.

321.Speck gilt als verdorben (ranzig), wenn das Weiße gelblich aussieht.

322.Speckscheiben, die man in der Pfanne braten will, taucht man vorher in kaltes Wasser; dann bleiben sie glatt und werden nicht wellig.

323.Speiseöl bleibt klar und wird nicht dickflüssig, wenn man eine Prise Salz zugibt.

324.Spinat wird zarter und schmeckt besser, wenn man etwas Milch oder süße Sahne zugibt; soll er grün bleiben, darf man den Topf nicht abdecken.

325.Stark verschmutzte Hände wäscht man zuerst mit kaltem Wasser, denn bei heißem Wasser öffnen sich die Poren, so dass der Schmutz sich festsetzen könnte.

326.Staubsaugen bringt duftende Zimmer, wenn man vor dem Saugen auf den Beutel des Staubsaugers einige Tropfen Kräuter- oder Pfefferminzöl gibt. +++ Ein geeignetes Mittel, um den unangenehmen Staubsaugergeruch zu vermeiden, ist es, zu Beginn etwas Waschpulver aufzusaugen.

327.Stempelkissen, die fast leer sind, kann man noch eine Weile benutzen, wenn man sie über Nacht umgedreht hinlegt; die restlich Farbe sammelt sich im Bereich der Oberfläche.

328.Streusel auf dem Kuchen werden schön mürbe, wenn man sie sofort nach dem Backen mit Wasser besprüht.

329.Stricksachen, die man vor dem Waschen auf die linke Seite wendet, fusseln weniger.

330.Süßspeisen werden durch die Zugabe einer Prise Salz im Geschmack intensiver.

331.Suppen lassen sich mit Kartoffelpüree-Pulver statt Sahne binden.

332.Suppenfleisch, das später kalt aufgeschnitten werden soll, bleibt saftig, wenn man es in der Brühe abkühlen lässt.

333.Tee kann man anstatt mit Zucker oder Honig mit einem guten Schuss Apfelsaft süßen.

334.Thermoskannen und -flaschen müssen immer in geöffnetem Zustand aufbewahrt werden, da sie sonst muffig werden. Zur gründlichen Reinigung gibt man ein Päckchen Backpulver in das Gefäß und gießt kochendes Wasser darüber. Kurz einwirken lassen und kräftig ausspülen. (Man kann auch mit einer Natronlösung behandeln; man nimmt dann zwei bis drei Teelöffel auf einen Liter Wasser und lässt es einige Zeit stehen.) – Die Gefäße bleiben auch geruchsfrei, wenn man ein Stück Würfelzucker hineinlegt.

335.Tiefgefrorene Früchte für die Bowle werden immer unaufgetaut in die Flüssigkeit gegeben; so verlieren sie nicht an Aroma, und die Bowle wird gleichzeitig gekühlt.

336.Tiefgefrorenes Obst behält seine frische Farbe, wenn man es während der Auftauzeit mit Zuckerwasser besprüht.

337.Tiefgekühlter Spinat ist frischem nahezu gleichwertig, aber schneller und einfacher zuzubereiten.

338.Tiefkühlfisch wird am besten in Milch aufgetaut; dadurch wird der Gefriergeschmack herausgezogen und das Aroma des Fisches wesentlich verbessert.

339.Tomaten, die schon zu weich geworden sind, werden wieder schnittfest, wenn man sie für zehn Minuten in eiskaltes Wasser legt.

340.Tomatensauce wird besonders pikant, wenn man Speck- oder Schinkenwürfel hinzufügt.

341.Törtchen, die mit Obst belegt werden sollen, werden nicht weich, wenn man diese zunächst mit flüssiger Kuvertüre bestreicht. Die Kuvertüre fest werden lassen und erst dann die Früchte auflegen.

342.Trockenblumensträuße entstaubt man mit einem Haarfön.

343.Trockenfeigen kurbeln die Verdauung an: Abends zwei Stück in lauwarmen Wasser einweichen; morgens die Flüssigkeit auf nüchternen Magen trinken und dann die Früchte essen.

344.Trockenpilze kann man zum Würzen verwenden, indem man sie mit der Pfeffermühle an Suppen und Soßen gibt.

345.Tuben von Klebstoffen kleben nicht mehr zu, wenn man die Innenseite des Schraubverschlusses mit farbloser Schuhcreme bestreicht.

346.Turnschuhe verlieren unangenehmen Geruch, wenn man Salz hineinstreut.

347.Verchromte Teile lassen sich mit einem Staubtuch und etwas Mehl auf Hochglanz polieren.

348.Versalzene Suppen und Soßen kann man mit rohen Kartoffelstückchen oder mit einem getoasteten Weißbrot retten; diese nehmen einen Teil des Salzes auf und müssen dann natürlich entfernt werden. (Je nach Verwendungszweck der Soße kann man sie auch durch einen Schuss Orangensaft retten.)

349.Wacholderbeeren machen Schweinebraten pikanter.

350.Walnüsse können, sofern sie frisch sind, ohne Schale bis zu einem Jahr eingefroren werden; sie halten ihr Aroma sehr gut.

351.Wärmflaschen kühlen nicht so schnell aus, wenn man in das heiße Wasser einen Teelöffel Salz gibt.

352.Wenn im Waschbecken das Wasser schlecht oder gar nicht abfließt, hilft oft ein Glas Cola.

353.Waschmaschinen setzen am Heizstab keinen Kalk an, wenn man einmal die Woche eine Tasse Essig in den Hauptwaschgang schüttet.

354.Gelbe Ränder unter Wasserhähnen verschwinden, wenn man eine Paste aus 100 ml Essig und 100 g Salz auf die Flecken gibt, etwa eine halbe Stunde einwirken lässt und dann abspült.

355.Wassermelonen sind reif, wenn sie beim Klopfen an die Schale einen singenden Ton erzeugen.

356.Braune Ränder im WC-Becken kann man mit Backpulver behandeln: einfach auf die Ränder streuen, kurz einwirken lassen und nachspülen.

357.Weichkäse kann man reiben, indem man ihn vorher kurz einfriert.

358.Wein kann man beim Kochen durch frisch gepressten Orangensaft oder gezuckerten Apfelsaft ersetzen; man nimmt die im Rezept angegebene Menge.

359.Weinflaschen immer liegend lagern, damit der Korken nicht austrocknet.

360.Weinreste werden als Speisenwürze in Eiswürfelbehältern eingefroren.

361.Im Werkzeugkasten rostet nichts mehr, wenn man ein Stück Kreide hineinlegt; es nimmt die Feuchtigkeit auf.

362.Wildgeschmack kann man mildern, wenn man das Fleisch vor dem Zubereiten über Nacht in Buttermilch einlegt.

363.Wollpullis, die verfilzt und kratzig sind, werden wieder weich und geschmeidig, wenn man sie mit Haarkur behandelt: Zwei Spritzer in kaltes Wasser im Waschbecken geben, Pullover per Hand durchwaschen und dann gründlich ausspülen.

364.Wühlmäuse meiden Gärten, in denen Knoblauch angepflanzt wird.

365.Zähes Fleisch wird weich, wenn man beim Schmoren einen Schuss Weinbrand beigibt.

366.Zimtzucker wird meist aus einem Teil Zimt und aus 10 Teilen Zucker hergestellt.

367.Zitronen geben mehr Saft, wenn man sie vor dem Auspressen mit dem Handballen auf dem Tisch hin- und herrollt. Braucht man nur ein paar Tropfen, mit einem spitzen Gegenstand ein Loch stechen und etwas Saft herausträufeln.

368.Angeschnittene Zitronen bleiben frisch, wenn man sie mit der Schnittfläche in etwas Essig legt.

369.Zitronen, die ausgetrocknet sind, kann man oft noch retten, wenn man sie zwei Stunden lang in heißes Wasser legt.

370.Zuckerguss wird herrlich weiß, wenn man den Puderzucker mit Milch statt Wasser anrührt.

371.Die Zunge, die man sich beim Trinken oder Essen „verbrannt“ hat, schmerzt nicht mehr, wenn man sie mit Zitronensaft einreibt.

372.Zwiebeln, die bereits austreiben, setzt man in einen Blumentopf und wartet, bis die austreibenden grünen Triebe erntereif sind; wie Schnittlauch verwenden!

373.Werden rohe Zwiebeln für Salate benötigt, sollte man Schalotten mit ihrem feinen Aroma wählen.

374.Zwiebelreste bleiben länger frisch, wenn man die Schnittstelle mit etwas Öl bepinselt.

375.Zwiebelringe werden beim Braten besonders knusprig, wenn man sie vor dem Rösten mit Mehl (und eventuell Paprikapulver) bestäubt. Streut man etwas Zucker darüber, nachdem man sie glasig angebraten hat, werden sie gleichmäßiger braun.

Stand: 2. August 2007